Fragen und Antworten

Warum QuIK?

Das Ziel der QuIK-Gründer ist die Dokumentation, Auswertung und Publikation von Daten und Ergebnissen als Beleg eigener Untersuchungs- und Behandlungsqualität.

Diesem Ansatz sind seit Gründung des Registers 1994 fast 200 kardiologische Einrichtungen gefolgt.

Wer ist verantwortlich für die QuIK?

QuIK ist ein von ihren Teilnehmern bzw. Nutzern getragenes Produkt. Sie ist keine Institution, der man beitritt. Alle Teilnehmer schließen separate Verträge ab, die ihnen das Recht einräumen, an Inhalt und Ausführung der QuIK mitzuwirken. Teilnehmende Ärzte und Ärztinnen können z. B. Vorschläge für neu aufzunehmende oder in Zukunft wegfallende Datenfelder machen. Sie können vorschlagen, welche Auswertungen als Beiträge zu Kongressen oder Veröffentlichungen vorgenommen werden sollen. Sie können diese Ergebnisse auch selbst präsentieren.

Die Ärzte und Ärztinnen finanzieren die QuIK durch ihre Beiträge für die Auswertung selbst.

Es existieren zwei tragende Einheiten. Im Jahr 2000 wurde eine Geschäftsstelle gegründet, um die wachsende Anzahl von teilnehmenden Praxen, das Datenmanagement und die Aktualisierung der optionalen Software zu organisieren (Impressum).

Darüber hinaus wurde ein Lenkungsauschuss (Steering committee) gegründet, das aus gesetzten und gewählten Mitgliedern besteht. Er befasst sich mit der laufenden Redaktion von Vorschlägen, der Vorbereitung von Publikationen und der Verbindung zum BNK.

Wer kann an der QuIK teilnehmen?

Die Teilnahme am QuIK-Register ist nicht auf niedergelassene Kardiologen beschränkt, obwohl es unter der Federführung des BNK steht.

Jede kardiologische Einrichtung, die Herzkatheteruntersuchungen oder Interventionen durchführt, kann teilnehmen.

Was geschieht mit den Daten?

Die Daten, die nach Ablauf eines Quartals bzw. eine Kalenderjahres an die Geschäftsstelle eingereicht werden, haben ein Exportformat und sind pseudonymisiert. Patienten sind nicht erkennbar. Diese Daten dienen allein der standardisierten oder geplanten Auswertung. Sie stellen kein Backup der Datenbank bei den Teilnehmern dar. Alle Teilnehmer können auf Anfrage gezielte Auswertungen für ihre Praxis durchführen lassen, die nach Aufwand berechnet werden.  Auswertungen, die der Publikation von Ergebnissen des gesamten Registers dienen, werden in der Regel den Vortragenden oder Autoren nicht berechnet.

Der Vorteil des Registers besteht darin, dass die Teilnehmenden eine dauerhafte Möglichkeit haben, ihre Daten zu bewerten. Im Gegensatz zu anderen Stellen können sie Auswertungen selbst veranlassen.